Reifenkonstruktionen
Reifenkonstruktionen beschreibt die architektonische und mechanische Gestaltung von Reifen. Die beiden wichtigsten Bauformen sind Radialreifen und Bias- bzw. Diagonalreifen. Radialreifen, heute Standard bei Pkw, verwenden eine Karkasse aus Cordlagen, deren Orientierung senkrecht zur Laufrichtung verläuft, sowie Gürtel unter der Lauffläche, die dem Reifen Formstabilität und Widerstand gegen Verformung geben. Bias-Reifen arbeiten mit Karkasslagen, die sich in Winkel zueinander legen; diese Bauweise war lange verbreitet, ist heute aber überwiegend durch Radialbauweisen abgelöst worden und kommt noch in bestimmten Spezialanwendungen vor.
Kernkomponenten eines Reifens sind Karkasse, Gürtel, Lauffläche, Seitenwand und der Bead, der den Reifen am Felgenrand
Materialien umfassen Natur- und synthetischen Kautschuk, Füllstoffe wie Ruß oder Silica, sowie Armierungen aus Stahlcord, Polyester-
Historisch führten Entwicklungen in der Nachkriegszeit zur Dominanz des Radialbaus in Pkw- und Nutzfahrzeugreifen. Radialreifen bieten