Reaktionsunruhe
Reaktionsunruhe ist ein Begriff der deutschen medizinischen Fachsprache, der einen Symptomkomplex aus gesteigerter innerer Unruhe, erhöhter Reaktionsbereitschaft des Zentralnervensystems und motorischer Unruhe beschreibt. Betroffene zeigen typischerweise Rastlosigkeit, verstärktes Zappeln, Hin- und Herlaufen oder andere unruhige Bewegungen sowie Schwierigkeiten, sich zu beruhigen.
Typische Merkmale sind erhöhte Aktivität, schnelle oder unregelmäßige Bewegungen, wechselnde Aktivitätsphasen und eine gesteigerte Reaktionsbereitschaft auf
Reaktionsunruhe kann durch pharmakologische Substanzen verursacht werden, darunter Stimulanzien (z. B. Amphetamine, Kokain) und bestimmte Anticholinergika.
Die Diagnose erfolgt klinisch anhand der Anamnese und der körperlichen Untersuchung. Wichtige Differentialdiagnosen sind Delir, Schmerz,
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache. Grundsätzlich ist das Ausschleichen oder Absetzen der
Bei Identifizierung und Behandlung der Ursache ist Reaktionsunruhe oft reversibel; bei persistierenden Grunderkrankungen kann sie länger