Pfadintegralformel
Pfadintegralformel bezeichnet eine Darstellung von Quantenzuständen und Übergangsamplituden als Summe über alle möglichen Pfade q(t), die eine Klasse von Anfangs- zu Endzuständen verbinden. Die Übergangamplitude von q_a zum q_b in einer Zeitspanne t_b − t_a wird formal geschrieben als K(q_b, t_b; q_a, t_a) = ∫ D[q(t)] exp(i S[q]/ħ), wobei S[q] = ∫_{t_a}^{t_b} dt L(q, q̇, t) die Action ist und L die Lagrangianfunktion beschreibt. Das Integrationsmaß D[q] ist eine formale Größe, die in konkreten Berechnungen oft regularisiert oder numerisch definiert wird.
Historisch stammt die Pfadintegralformel von Richard Feynman, der sie in den späten 1940er Jahren als Alternative
Anwendungsgebiete umfassen die Berechnung von Propagatoren in der Quantenmechanik, die Formulierung der Quantenfeldtheorie sowie Ansätze in
Mathematisch bleiben Pfadintegrale formal und erfordern Regularisierung, Renormalisierung oder spezielle Konstruktionen (z. B. Wiener Maß in