Renormalisierung
Renormalisierung ist ein Konzept in der theoretischen Physik und der statistischen Mechanik. Es beschreibt Verfahren, mit denen Divergenzen oder skalenabhängige Beiträge so umgeformt werden, dass endliche, messbare Größen herauskommen. Typisch wird dabei Parameter wie Masse, Kopplung oder Feldnormalisierung neu definiert, sodass physikalische Vorhersagen nicht von regulatorischen Details abhängen.
In der Quantenfeldtheorie entstehen in Perturbationen Divergenzen. Durch Regularisierung wird ein Regulierungsschema eingeführt, das diese Unendlichkeiten
Eine Theorie gilt als renormalisierbar, wenn alle Divergenzen durch eine endliche Anzahl von Parametern absorbiert werden
In der Statistik dient Renormalisierung dazu, Phänomene wie Phasenübergänge zu verstehen. Die Renormierungsgruppe beschreibt den Fluss
Renormalisierung ist zentral in der Quanten-Elektrodynamik und der Quantenchromodynamik, wo renormalisierte Größen wie Ladung und Kopplung