Operabilitätsrisiko
Operabilitätsrisiko bezeichnet das Risiko von Verlusten, die aus unzureichenden oder fehlenden internen Prozessen, Menschen, Systemen oder aus externen Ereignissen resultieren. Es umfasst fehlerhafte Abläufe, Betrug, Softwarefehler, Ausfälle von IT-Systemen, unzureichende Kontrollen sowie Rechts- und Compliance-Risiken. Auch Auswirkungen von Outsourcing, Änderungsvorgängen oder unvorhergesehenen externen Störungen können dazu gehören.
Die Ursachen des Operabilitätsrisikos lassen sich typischerweise in vier Kategorien gliedern: menschliches Versagen oder Fehlverhalten, processtechnische
Zur Identifikation, Bewertung und Steuerung werden in Organisationen verschiedene Methoden eingesetzt. Risikokataloge, Risiko- und Kontrollbewertungen (RCSA),
Im Finanzwesen spielt das Operabilitätsrisiko eine bedeutende Rolle bei Kapitalanforderungen nach Basel II/III. Je nach Methodik