Oberflächenhöhen
Oberflächenhöhen bezeichnet in Geodäsie, Geoinformatik und Kartographie die vertikale Stellung einer Oberfläche relativ zu einem Referenzniveau. Typische Referenzniveaus sind das Normalhöhennull (NHN) in Deutschland bzw. das globale Referenzsystem des jeweiligen Datensatzes; Höhenangaben erfolgen meist in Metern. Häufig unterscheidet man Höhen über dem Meeresspiegel (m a.s.l.) von Höhen über NHN, und bei digitalen Oberflächenmodellen von absoluten und relativen Höhenwerten.
Digitale Oberflächenmodelle speichern Oberflächenhöhen, wobei DEMs (Digital Elevation Models) die Höhe der Erdoberfläche beschreiben, während DSMs
Ermittlung erfolgt durch Vermessungstechnik und Fernerkundung: Nivellement und GNSS-Messungen liefern punktuelle Absolutwerte; Laserscanning (LiDAR), Photogrammetrie und
Anwendungen reichen von Infrastrukturplanung, Hochwasservorsorge und Raumplanung bis zu Umweltmonitoring, Geomorphologie und Bodenforschung. Wichtige Begriffe sind