Oberflächenaufbau
Oberflächenaufbau bezeichnet die Struktur der äußersten Atomschicht eines Materials und die Anordnung der Atome in dieser Region. Im Unterschied zur Bulkstruktur weisen Oberflächenstrukturen oft andere Koordinationszahlen, Lagenabstände und elektronische Potentialverläufe auf, was zu erhöhter Reaktivität und verändertem Bindungsverhalten führt.
Typische Phänomene sind Oberflächenrelaxation, bei der sich die Schnittstelle der Kristallstruktur geringfügig verschiebt, und Reconstruction, bei
Oberflächenaufbau wird durch Prozesse wie Oxidation, Adsorption von Molekülen und Diffusion beeinflusst. Adsorbierte Schichten können als
Die experimentelle Untersuchung erfolgt mittels Rastertunnelmikroskopie (STM) und Rasterkraftmikroskopie (AFM) zur Realbildgebung, LEED zur Bestimmung von
Der Oberflächenaufbau ist entscheidend für Anwendungen in der Katalyse, der Halbleiterfertigung, dem Korrosionsschutz und der Oberflächenbeschichtung;