Männlichkeits
Männlichkeit bezeichnet in den Sozialwissenschaften ein Set sozial konstruierter Merkmale, Verhaltensnormen und Rollen, die einer als männlich geltenden Person zugeschrieben werden. Es geht um Erwartungen an Verhalten, Gefühle, Machtverhältnisse und Identitätsausdruck, nicht primär um biologische Merkmale. Männlichkeit variiert stark zwischen Kulturen und historischen Epochen und wird durch Familie, Bildung, Medien und Politik geprägt.
Zentrale theoretische Zugänge unterscheiden oft zwischen essentialistischen Ansätzen, die Männlichkeit als feste, universelle Eigenschaften verstehen, und
Intersektionalität zeigt, wie Faktoren wie Rasse, Klasse, Sexualität und Alter Männlichkeitsformen beeinflussen. Gleichzeitig prägen Männlichkeitsnormen Gesundheit,
In der Gegenwart wird über flexible oder multiple Männlichkeiten diskutiert, einschließlich emotionale Offenheit, Vaterschaft und queere