MittelInfrarot
Mittelinfrarot, kurz MIR, bezeichnet den Teil des Infrarotspektrums, der zwischen dem Nahinfraroten und dem Ferninfraroten liegt. Je nach Fachgebiet reicht dieser Bereich grob von einigen Mikrometern bis in den weiter definierten Oberbereich hinein; häufig wird der Kernbereich mit etwa 3 bis 8 Mikrometern angegeben, wobei sich der Spanne je nach Quelle auch bis around 15 bis 25 Mikrometer ziehen kann. Im MIR dominieren fundamentale Vibrationsübergänge von Molekülen, weshalb diese Region besonders geeignet ist, chemische Substanzen zu identifizieren und deren Konzentrationen abzuschätzen.
Charakteristische Merkmale des MIR sind scharfe Absorptionsbanden, die typischerweise funktionelle Gruppen charakterisieren. Typische Beispiele umfassen C=O-Streckungen
Messung und Technik: Die Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie (FTIR) ist die verbreitete Methode im MIR. ATR-FTIR ermöglicht direkte Messungen
Anwendungen: In der analytischen Chemie dient MIR der Identifizierung chemischer Substanzen und der Quantifizierung von Konzentrationen.