Mikrowelleneignung
Mikrowelleneignung bezeichnet die Fähigkeit eines Materials oder einer Mischung, in einem Mikrowellenfeld effizient Wärme zu absorbieren und sich dadurch zu erhitzen. Der Begriff wird vor allem in der Materialwissenschaft, Chemie, Lebensmitteltechnik und Verfahrenstechnik verwendet, um Proben, Bauteile oder Prozesse zu charakterisieren, die sich für Mikrowellenerwärmung eignen.
Grundlagen: Mikrowellen heizen polaritätstragende oder ionisch leitende Stoffe durch Dipolrotation und Ionenkonduktion. Die Effizienz hängt maßgeblich
Bestimmende Faktoren: Feuchtigkeitsgehalt, Salzgehalt, Temperaturabhängigkeit der dielektrischen Eigenschaften, Geometrie der Probe, Feldverteilung in der Anlage, Material
Anwendungen: Mikrowelleneignung wird genutzt in der Lebensmittelverarbeitung, der chemischen Probenaufbereitung (z. B. Mikrowentechnik für Extraktion und
Beurteilung: Die Mikrowelleneignung wird durch Kenntnis der dielectric properties bei der Betriebsfrequenz, durch Messungen der Aufheizraten