Mikroaggressionen
Mikroaggressionen sind alltägliche, oft subtile Botschaften, Handlungen oder Umstände, die eine Person aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer marginalisierten Gruppe herabsetzen, stereotypisieren oder ausschließen. Sie unterscheiden sich von offenen Diskriminierungen durch geringeren offensichtlichen Schaden, können jedoch durch wiederholte Wiederholung kumulativ wirken. Der Begriff entstand in den 1970er-Jahren durch Chester Pierce im Zusammenhang mit Rassismus an Hochschulen; in der Psychologie wurde er später von Derald Wing Sue und Kolleginnen weiterentwickelt.
Mikroaggressionen können verbal, nonverbal oder umweltbezogen auftreten. Verbal können Bemerkungen oder Fragen fallen, die Zugehörigkeit in
Auswirkungen und Forschung: Mikroaggressionen können Stress, Ängste, depressive Symptomatik und ein geringeres Zugehörigkeitsgefühl verursachen. Sie tragen
Kritik und Debatte: Befürworter sehen Mikroaggressionen als nützliches Instrument, um subtile Alltagsdiskriminierung sichtbar zu machen und