Mantelkühlung
Mantelkühlung bezeichnet den fortschreitenden Wärmeverlust des Erdmantels (und anderer Mantelbereiche bei Planeten) durch Wärmeleitung an Oberflächenbereiche sowie durch konvektive Wärmeübertragung innerhalb des Mantels. Im Verlauf der Abkühlung sinkt die Manteltemperatur, die Mantelviskosität steigt und folglich verändern sich Konvektionsmuster sowie die strukturelle Festigkeit der Lithosphäre. Ziel ist es, die thermische Entwicklung eines gallertartigen bis festeren Mantelmaterials über geologische Zeiträume hinweg zu verstehen.
Ursachen und Prozesse: Der Mantel verliert Wärme sowohl durch konvektiven Transport als auch durch Wärmestrahlung an
Bedeutung und Evidenz: Mantelkühlung beeinflusst die großmaßstäblichen Mantelstrukturen, das Geothermprofil und die rheologischen Eigenschaften des oberen
Siehe auch: Mantelkonvektion, Geotherm, Plate Tectonics, Xenolithen.