Makroelektroden
Makroelektroden sind elektrische Kontakte mit vergleichsweise großer Kontaktfläche, die in der Elektroenzephalographie, der Elektro- und Neurophysiologie sowie in der Neurostimulation eingesetzt werden. Im Gegensatz zu Mikroelektroden, deren Kontakte winzig klein sind, erfassen Makroelektroden Signale aus größeren neuronalen Populationen und ermöglichen die Abgabe größerer Strommengen. Dadurch entstehen niedrigere Impedanzen und die Aufnahme oder Stimulation von lokalen Feldpotenzialen statt einzelner Nervenzellen.
Aufbau und Materialien: Makroelektroden bestehen meist aus leitfähigen Metallen wie Platin, Platin-Iridium oder Edelstahl und sind
Anwendungen: In der invasiven Neurophysiologie werden Makroelektroden zur Aufnahme von lokalen Feldpotenzialen (LFP) genutzt, etwa bei
Vor- und Einschränkungen: Makroelektroden bieten robuste Signalaufnahmen mit geringerer Impedanz und einfacherem Handling, liefern aber eine