Löscheffektivität
Löscheffektivität bezeichnet die Fähigkeit eines Löschprozesses, Daten von einem Speichermedium dauerhaft zu entfernen, sodass Datenspuren nicht mehr durch gängige oder fortgeschrittene Wiederherstellungsmethoden rekonstruiert werden können. Sie umfasst technische Verfahren zur Datenlöschung ebenso wie organisatorische Maßnahmen und spielt eine zentrale Rolle beim Datenschutz, der Compliance und der Datensicherheit.
Anwendungsbereich und Bedeutung
Löscheffektivität ist relevant für verschiedene Speichermedien wie Festplatten, SSDs, USB-Sticks, Speicher in der Cloud sowie Backups.
Verfahren zur Erhöhung der Löscheffektivität
- Sichere Überschreibung mit Zufallsdaten oder vordefinierten Mustern.
- Kryptographische Löschung (Crypto-Erasure): Löschung des Schlüssels macht Daten ohne Schlüssel unbrauchbar.
- Degauss (Entmagnetisierung) und physische Zerstörung.
- Betriebssystem- oder herstellerspezifische Löschbefehle (Secure Erase,SANITIZE) sowie Nutzung von TRIM- oder Garbage-Collection-Mechanismen.
- Berücksichtigung von Besonderheiten moderner Speichermedien (z. B. Wear Leveling bei SSDs) und von Backups bzw. Klon-
Die Wirksamkeit wird häufig durch forensische Nachuntersuchungen überprüft, etwa indem versucht wird, Restdaten mit Wiederherstellungstools zu
Herausforderungen ergeben sich durch Verschlüsselung gleichzeitig mit Mehrfachkopien, Cloud- und Backupszenarien, sowie durch technologische Besonderheiten moderner