Lebensgemeinschaften
Lebensgemeinschaften ist ein Begriff aus der Soziologie und verwandten Feldern, der eine Form des Zusammenlebens beschreibt, in der Menschen ihr Leben, ihre Ressourcen und oft auch Verantwortlichkeiten miteinander teilen. Der Ausdruck umfasst Paare, die zusammenleben, ohne formell verheiratet zu sein, sowie größere Gruppen, in denen Haushaltsführung, Finanzen, Kinderbetreuung und Entscheidungsprozesse gemeinschaftlich getragen werden. In diesem Sinn steht der Begriff für ein lebens- und alltagsorientiertes Gemeinschaftsmodell, das über die traditionelle Kernfamilie hinausgehen kann.
Zu den Lebensgemeinschaften zählen zweiseitig partnerschaftliche Lebensgemeinschaften, Patchwork- oder Mehrgenerationenhaushalte, Wohngemeinschaften sowie intentionale Gemeinschaften wie Kommunen
Rechtlich unterscheiden sich Lebensgemeinschaften je nach Rechtsordnung stark von Ehe oder eingetragener Lebenspartnerschaft; in vielen Fällen
Der Begriff wird in Debatten zu Familienpolitik, Wohnformen und sozialer Unterstützung verwendet und spiegelt die Vielfalt