Lautstärkeverhältnisse
Lautstärkeverhältnisse bezeichnet das Verhältnis der Lautstärke zweier Tonquellen oder Signale zueinander. In der Akustik erfolgt die Beschreibung häufig über den Schalldruckpegel (SPL), gemessen in Dezibel (dB). Das Dezibel-System ist logarithmisch; zwischen zwei Pegeln L1 und L2 gilt ΔL = L2 − L1 = 10 log10(I2/I1). Bei Schalldruck gilt L2 − L1 = 20 log10(p2/p1). Dadurch ergibt sich: eine Zunahme von 10 dB entspricht etwa einer zehnfach höheren Schallintensität, 20 dB einer hundertfachen.
Die menschliche Wahrnehmung der Lautstärke ist nicht linear; Unterschiede von wenigen Dezibel können hörbar sein, aber
In der Praxis werden Lautstärkeverhältnisse auch als wahrgenommene Lautheit betrachtet, etwa bei der Mastering- oder Lautheitsnormalisierung.
Anwendungen finden sich in Musikproduktion, Filmton, Raumakustik und Umweltmessungen. Lautstärkeverhältnisse müssen oft zwischen Träger- oder Referenzpegeln,