Laserdaten
Laserdaten bezeichnet Daten, die aus dem Einsatz oder der Messung von Laserquellen stammen. Sie umfassen Rohdaten aus Messgeräten, abgeleitete Ergebnisse sowie Spektraldaten und entstehen in Bereichen wie Laserscanning, Laser-Spektroskopie und optische Messtechnik. Typische Formate betreffen Punktwolken, Raster- oder Vektordaten sowie spektrale oder zeitliche Signale. Im Laserscanning liefern Messgeräte Entfernungs- und Intensitätswerte, aus denen dreidimensionale Punktwolken, Oberflächenmodelle oder Höhenmodelle abgeleitet werden. In der Spektroskopie liefern Laserquellen spektrale Signale in Linien- oder Spektralprofilen. Weitere Daten entstehen bei Bildgebungsverfahren (z. B. OCT) oder beim Laserabtragen und bei der Messung der Materialabsorption.
Anwendung: Laserdaten dienen der Geodäsie, Vermessung von Bauwerken, Archäologie, industrieller Qualitätskontrolle, Materialanalyse in Wissenschaft und Medizin.
Datenmanagement: Wichtige Aspekte sind Metadaten, Datenherkunft, Speicherformate und Langzeitarchivierung. Standardisierte Formate wie LAS/LAZ für LiDAR-Punktwolken, E57
Rechtliche Hinweise: Die Erhebung kann Datenschutz- oder Eigentumsfragen berühren, insbesondere bei sensiblen Fahrzeug-, Gebäude- oder Infrastrukturdaten.