LangzeitD2Blockade
LangzeitD2Blockade bezeichnet die andauernde Blockade der Dopamin-D2-Rezeptoren im zentralen Nervensystem durch pharmakologische Substanzen, insbesondere Antipsychotika, über längere Zeiträume. Durch diese Blockade lassen sich positive Symptome wie Wahn und Halluzinationen bei Erkrankungen wie Schizophrenie reduzieren, während motorische und andere dopaminabhängige Funktionen beeinträchtigt werden können. Die D2-Rezeptorblockade wirkt in verschiedenen hirnstrukturellen Netzwerken unterschiedlich: im mesolimbischen System reduziert sie psychotische Symptome, im nigrostriatalen System aber erhöht sie das Risiko extrapyramidaler Nebenwirkungen.
Therapieorientierte Aspekte beruhen auf der D2-Rezeptoroccupancy, dem Anteil der Rezeptoren, der durch das Medikament blockiert wird.
In der Praxis wird LangzeitD2Blockade durch sorgfältige Medikamentenwahl und Dosierung gesteuert. Erste-Generation-Antipsychotika weisen typischerweise eine stärkere