KüstenlinienParadoxons
KüstenlinienParadoxons ist ein Konzept, das eine Gruppe von Paradoxien bezeichnet, die sich aus der nicht eindeutig definierten Länge und Form von Küstenlinien ergeben. Der Begriff verbindet das deutsche Wort Küstenlinien mit dem griechischen Paradoxon und dient als Sammelbegriff für theoretische Überlegungen zur Messbarkeit von Küstenrandzonen.
Zentrale Merkmale sind die Skalierungseigenschaften von Küstenlinien; je feiner man die Küstenlinie abtastet, desto länger kann
Anwendungsgebiete umfassen Kartografie, GIS-gestützte Raumplanung, Umweltmodellierung und Naturgefahrenanalysen. Die Konzeptgruppe dient dazu, methodische Grenzen in der
Historisch wurzeln die Ideen in der Debatte um das Küstenlinien-Paradoxon in der Geometrie und der fraktalen
Siehe auch: Küstenlinien-Paradoxon, Fraktale Geometrie, Geoinformationssysteme. Literaturbeobachtungen diskutieren die Rolle von Skalen in der geographischen Messung.