Korngrößenbestimmung
Korngrößenbestimmung bezeichnet die Bestimmung der Größenverteilung von Körnern in einer Feststoffprobe. Ziel ist es, den Anteil der Teilchen in Abhängigkeit vom Korndurchmesser zu quantifizieren. Anwendungen finden sich in der Geotechnik, im Bauwesen, in der Mineralogie, derWerkstoffkunde und der Umwelttechnik.
- Siebanalyse: Trocken- oder Nasssieben über eine Kette fein abgestufter Siebe. Geeignet für grobere Fraktionen über etwa
- Sedimentation/Hydrometrie: Nutzung der Sedimentation nach Stokes’ Gesetz, oft als Pipette- oder Hydrometer-Verfahren. Besonders geeignet für feine
- Laser- bzw. Lichtstreuung: Messung der Streuung von Licht durch dispergierte Partikel. Reichweitend etwa von wenigen Nanometern
- Bildanalyse: Bildschirmbasierte oder mikroskopische Auswertung von Teilchenproben zur Bestimmung von Größenverteilungen und Formmerkmalen; nützlich bei komplexen
- Sonstige Methoden: Mikroskopische Auswertung, Kombinationen mehrerer Verfahren, und spezialisierte Dispersionstechniken je nach Material.
Ergebnisse werden als Kornverteilungsfunktionskurve präsentiert, oft mit Kennwerten wie D10, D50 (Median) und D90 sowie Angaben