Keramikanwendungen
Keramikanwendungen bezeichnen die Nutzung keramischer Werkstoffe in verschiedenen Anwendungsfeldern. Keramiken sind anorganische, nichtmetallische Werkstoffe, die durch Formgebung und Brennen hergestellt werden. Typische keramische Stoffe umfassen Ton, Porzellan und Steinzeug sowie technische Keramiken wie Aluminiumoxid (Al2O3), Siliziumkarbid (SiC) und Zirkonoxid (ZrO2). Ihre Einsatzgebiete reichen von Bau- und Industrietechnik bis zu Elektronik, Medizin und Umwelttechnologien.
Im Bauwesen werden keramische Materialien als Ziegel, Fliesen, Sanitärkeramik sowie Feuerfeststoffe eingesetzt. Sie zeichnen sich durch
Technische Keramiken finden Nutzung in Verschleißteilen, Dichtungen, Ventilen und Lagerungen, besonders in Bereichen mit hohen Temperaturen
In Elektronik und Optik dienen keramische Materialien als Dielektrika, Substrate und piezoelektrische Bauelemente. Aluminiumoxid- und Siliziumkarbid-basierte
In der Medizin spielen Biokeramiken wie Hydroxylapatit und Zirkonoxid eine wichtige Rolle in Implantaten und Prothesen.
Zu den zentralen Eigenschaften keramischer Werkstoffe gehören hohe Härte, Verschleiß- und Temperaturbeständigkeit sowie chemische Inertheit. Nachteile