Karpaltunnel
Der Karpaltunnel ist ein anatomischer Kanal auf der Palmarseite des Handgelenks, begrenzt durch die handwurzelknochen und das Flexorretinaculum. Durch den Kanal ziehen die Beugesehnen der Finger und des Daumens sowie der Nervus medianus. Der Kanal schützt diese Strukturen, kann aber bei Verengung zu einem Karpaltunnelsyndrom führen.
Klinik: Typische Symptome sind Taubheit, Kribbeln und Schmerzen im Daumen, Zeige- und Mittelfinger, oft auch im
Ursachen und Risikofaktoren: Wiederholte belastende Handgelenkbewegungen, bestimmte Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Hypothyreose oder rheumatoide Arthrit, Schwellungen
Diagnose: Die Diagnose basiert auf Symptomen und klinischen Tests wie Phalen- und Tinel-Zeichen. Nervenleitgeschwindigkeitsmessungen können die
Behandlung: Konservative Ansätze umfassen Ruhigstellung des Handgelenks mit einer Spange, Aktivitätsänderungen, entzündungshemmende Medikamente und ggf. Kortikosteroid-Injektionen.
Prognose: Viele Patienten verbessern sich nach Behandlung deutlich; die Erholung kann Wochen bis Monate dauern. Eine