Kaliumverlust
Kaliumverlust bezeichnet eine Abnahme des Kaliumspiegels im Blut (Hypokaliämie) infolge erhöhter Kaliumausscheidung über die Niere oder verlustreicher Vorgänge im Magen-Darm-Trakt. Er kann akut oder chronisch auftreten und wirkt sich auf Muskeln, Nerven und das Herzkreislaufsystem aus.
Hauptursachen sind Verluste über den GI-Trakt (durchfall, Erbrechen, Laxantien, Dünndarm-/Kolonverluste) und vermehrte renale Kaliumausscheidung (z. B.
Hypokaliämie kann Muskelkrämpfe, Schwäche, Fatigue, Obstipation und Herzrhythmusstörungen verursachen. Typische ECG-Veränderungen sind abgeflachte T-Wellen, U-Wellen und
Behandlung richtet sich nach Ursache und Schweregrad. Bei leichten Fällen genügt in der Regel die orale Kaliumsubstitution,
Die Prognose hängt von der Ursache und der zugrunde liegenden Erkrankung ab. Prävention umfasst regelmäßige Überwachung