Kaliumkanälen
Kaliumkanäle sind eine Gruppe von Ionenkanälen, die selektiv Kaliumionen durch die Zellmembran leiten. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Bestimmung des Ruhemembranpotentials, der Repolarisation von Aktionspotentialen und der Regulierung der Erregbarkeit von Neuronen, Muskelzellen und Sinneszellen. Durch ihre Vielfalt tragen sie wesentlich zur Steuerung der Neurotransmitterfreisetzung, Muskelkontraktion und allgemeinen elektrochemischen Homöostase bei.
Struktur und Untereinheiten: Die häufigsten Kaliumkanäle bestehen aus Untereinheiten, die sich zu Tetrameren zusammenlagern. Jedes Untereinheitsprotein
Gating-Mechanismen: Kaliumkanäle werden durch verschiedene Reize geöffnet oder geschlossen. Voltage-gesteuerte Kaliumkanäle (Kv) reagieren auf Veränderungen des
Bedeutung und Medizin: Kaliumkanäle tragen zur Ruhestromführung, zur Formung von Aktionspotentialen und zur Feinsteuerung der Erregbarkeit