Ionisierungshemmung
Ionisierungshemmung bezeichnet die Verringerung der Ionisationswahrscheinlichkeit oder -rate von Atomen oder Molekülen unter Bedingungen, bei denen ionisierende Prozesse ansonsten auftreten würden. Sie tritt auf, wenn Gegeneinflüsse die Entstehung freier Elektronen blockieren oder deren Anwesenheit die Ionisation wieder zunichte macht.
Zu den wesentlichen Mechanismen gehören rekombination und Abschirmung. Rekombination umfasst radiative Rekombination und weitere Rekombinationsprozesse, bei
Kontexte und Anwendungen: In astrophysikalischen Umgebungen wie H II Regionen, dem interstellaren Medium oder protoplanetaren Scheiben
Bedeutung: Ionisierungshemmung ist ein wichtiger Faktor in Modellen der Plasmaphysik, Astrochemie und der Sternatmosphärenforschung und trägt