Infektgefahr
Infektgefahr bezeichnet die Wahrscheinlichkeit, sich mit einer Infektionskrankheit anzustecken. Sie ergibt sich aus dem Ausmaß der pathogenen Exposition, der Anfälligkeit des Individuums und Umweltbedingungen. Die Beurteilung erfolgt oft auf Basis von Surveillance-Daten, Epidemiologie und Risikofaktoren.
Wichtige Bestimmungsfaktoren sind die Erregerarten (Viren, Bakterien, Pilze), der Übertragungsweg (Tröpfchen, Kontakt, fäkal-oral, Vektor), der Immunstatus
Zu den häufigsten Übertragungswegen gehören Tröpfcheninfektion durch Niesen oder Husten, direkter oder indirekter Kontakt mit kontaminierten
Maßnahmen zur Reduzierung der Infektgefahr umfassen Händehygiene, Impfungen, korrekten Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung, Isolation bei Verdacht
Aus Sicht der öffentlichen Gesundheit ist die Infektgefahr zentral für Prävention, Surveillance und Krisenmanagement. Durch schnelle