Inaktivierungsschritte
Inaktivierungsschritte bezeichnen eine Abfolge von Verfahren und Maßnahmen, die darauf abzielen, die biologische Aktivität eines Agenzes – etwa eines Mikroorganismus, eines Toxins oder eines kontaminierten Substrats – sicher zu deaktivieren oder zu entfernen. Das Ziel ist, Restrisiken in der Praxis zu minimieren, damit Proben sicher gehandhabt, transportiert oder entsorgt werden können. Die Konzepte finden Anwendung in der Mikrobiologie, der Impfstoff- und Biopharmazeutika-Herstellung, der klinischen Diagnostik, der Lebensmittel- und Umweltanalytik sowie der Abfall- und Desinfektionspraxis.
Typische Inaktivierungsverfahren umfassen physikalische Verfahren wie Hitze (Pasteurisierung, Sterilisation), Kälte, Strahlung (UV-, Gamma- oder Elektronenstrahlung) sowie
Die Wirksamkeit wird durch Validierung sichergestellt. Typische Kenngrößen sind die Log-Reduktion oder das Sterilitäts-Sicherheitslevel (SAL). Validierungsstudien,
Herausforderungen ergeben sich durch resistente Agenzien, Matrixeffekte oder Rückstände der Inaktivierungsmittel. Zudem ist eine ordnungsgemäße Entsorgung
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