Impfhaltung
Impfhaltung bezeichnet die Einstellungen, Überzeugungen und Absichten von Personen gegenüber Impfungen. Sie reicht von grundsätzlicher Zustimmung bis zu Zögern oder Ablehnung und beeinflusst sowohl individuelle Entscheidungsmuster als auch die Impfquoten in Bevölkerungsgruppen.
Zentrale Einflussfaktoren sind Risikowahrnehmung, Vertrauen in Impfstoffe und medizinische Institutionen, Empfehlungen von Ärztinnen und Ärzten, religiöse
Zur Erklärung werden Modelle wie die 3 Cs (Confidence, Complacency, Convenience) oder die 5 Cs (zusätzlich Calculation
Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit ergeben sich, wenn Impfhaltung zu niedrigen Impfraten führt und der Herdenschutz
Impfhaltung ist dynamisch und kontextabhängig. Effektive Ansätze berücksicht Vertrauen, Autonomie, Gerechtigkeit und evidenzbasierte Kommunikation.