Impedanzanstiege
Impedanzanstiege bezeichnet das zunehmende Impedanzniveau in einem elektrischen System oder Bauteil, wodurch der Wechselstromfluss stärker behindert wird. ImPedanz Z wird allgemein als Z = R + jX beschrieben; der Betrag |Z| kann über den Frequenzbereich hinweg ansteigen, wodurch sich Spannungs- und Strompegel sowie die Signalintegrität verändern.
Ursachen sind vielfältig: Alterung und Verschleiß von Kontakten, Lötstellen und Verbindungen; Korrosion, Verschmutzungen oder Feuchtigkeit; Insulations-
Auswirkungen: Höhere Verluste, größerer Spannungsabfall, schlechtere Dämpfung, verzögerte oder verzerrte Signale; in Stromversorgungen können Impedanzanstiege zu
Messung und Diagnose: Impedanz durch LCR-Messen, Impedanzspektren (EIS) oder Bode-Plots bestimmt; Verfolgung von Änderungen im Zeitverlauf
Gegenmaßnahmen: richtige Auswahl von Bauteilen, gute Kontaktierung, Reinigung, Schutz gegen Feuchtigkeit, Temperaturkontrolle, regelmäßiger Austausch alter Kondensatoren