HörtrainingsProgrammen
HörtrainingsProgrammen, auch Hörtrainingsprogramme genannt, sind strukturierte Angebote zur Förderung auditiver Wahrnehmungs- und Verarbeitungsfähigkeiten. Sie umfassen typischerweise computergestützte Übungen, geführte Höraufgaben und spielerische Trainingseinheiten sowie begleitende Materialien, die gezielt auf Hörverstehen, Lautunterscheidung und auditive Gedächtnisleistungen abzielen. Ziel ist es, Fähigkeiten zu trainieren, die in Alltagssituationen wie Sprache in Gegenwart von Hintergrundgeräuschen oder schnellen sprachlichen Informationen relevant sind. Die Programme werden oft unter Anleitung von Fachpersonal aus Audiologie, Logopädie oder Rehabilitationsmedizin durchgeführt.
Typische Anwenderinnen und Anwender sind Menschen mit Hörverlust, Cochlear-Implantat-Nutzer, Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen oder Auditory-Processing-Difficulties sowie Erwachsene
Formate reichen von digitalen Programmen und Apps bis zu betreuten Kursen. Kerninhalte umfassen auditive Diskrimination, phonemische
Die Evidenzlage ist gemischt: Einige Studien berichten moderate Verbesserungen in ausgewählten Hör- bzw. Sprachaufgaben, andere finden
Als ergänzende Maßnahme finden Hörtrainingsprogramme vor allem in der Audiologie und Logopädie Anwendung und ersetzen keine