Hautgefäßdilatation
Hautgefäßdilatation bezeichnet die Erweiterung der cutanen Gefäße, insbesondere der Arteriolen, Kapillaren und Venolen der Haut. Sie kann physiologisch auftreten, zum Beispiel als Reaktion auf Wärme oder körperliche Belastung, oder pathologisch im Rahmen von Hauterkrankungen oder systemischen Leiden. Durch Mediatoren wie Stickstoffmonoxid, Prostaglandine und neurovaskuläre Signale kommt es zur Glattmuskulaturentspannung der Gefäßwände; bei wiederkehrenden oder dauerhaften Reizen bleiben die Gefäße teilweise dauerhaft erweitert und bilden Teleangiektasien.
Häufige Ursachen sind physiologische Wärme- oder Belastungsreaktionen, Rosazea und andere Dermatosen mit sichtbaren Gefäßen, teleangiektatische Dilatationen
Klinisch zeigen sich sichtbare feine rote oder bläulich-violette Gefäße (Telangiektasien), Flächenrothheit oder wiederkehrende Gesichtsrötung (Flush). Beschwerden
Diagnostik erfolgt primär durch Anamnese und klinische Untersuchung. Zur Abklärung können Dermatoskopie oder bildgebende Verfahren herangezogen
Therapie zielt auf Symptomreduktion und Behandlung der Ursache. Hautschutz, Vermeidung triggernder Reize und gegebenenfalls Therapien bei