Grundlasten
Grundlasten bezeichnet im Energiesektor den konstantesten, langfristig stabilen Anteil der Elektrizitätsnachfrage eines Netzes. Es handelt sich um den Mindestbedarf, der über Tage, Wochen und Monate hinweg nahezu kontinuierlich gedeckt werden muss. Das Grundlastprofil ist weniger volatil als die kurzfristigen Lastspitzen und bildet die Grundlage einer sicheren Stromversorgung. Der Begriff wird häufig im Singular verwendet, doch in der Praxis spricht man auch von Grundlasten, um verschiedene Basisszenarien zu beschreiben.
Die Grundlast wird traditionell von Erzeugern mit hoher Verfügbarkeit und hohem Brennstoffausnutzungsgrad bereitgestellt. Typische Technologien sind
Mit der Energiewende hat sich das Verhältnis zwischen Grundlast und Spitzenlast verändert. Erneuerbare Quellen liefern zunehmend
Für die Planung spielen Kennzahlen wie der Kapazitätsfaktor, verfügbare Reservekapazität und Langfristprognosen eine zentrale Rolle. In