Grenzpfähle
Grenzpfähle sind einfache Grenzmarkierungen, die als Pfosten oder Pfähle zwischen benachbarten Territorien, Herrschaften oder Eigentumsgrenzen aufgepflanzt wurden. In den deutschsprachigen Gebieten Europas wurden sie im Mittelalter und in der frühen Neuzeit weit verbreitet eingesetzt, um Rechts- und Besitzgrenzen sichtbar zu machen.
Aufbau und Erscheinung: Typisch waren Holzpfähle oder steinerne Pfosten, gelegentlich auch eisern beschlagene Stäbe. Sie waren
Funktion: Grenzpfähle dienten dazu, Grenzverläufe zu kennzeichnen, Abgaben- und Nutzungsrechte zu regeln und die Zuständigkeiten von
Historischer Kontext: Sie bildeten zusammen mit Grenzsteinen und anderen Markierungen ein System der Grenzmarkierung im Heiligen
Nach territorialen Verschiebungen oder Modernisierungen wurden viele Grenzpfähle entfernt oder überformt. Einige Pfähle sind erhalten geblieben,