Gebäudegröße
Gebäudegröße beschreibt die Größe oder das Volumen eines Gebäudes und wird in Planung, Bau und Bewertung über verschiedene Maße dargestellt. Sie umfasst äußere Abmessungen, Grund- und Nutzflächen, Volumen sowie die Höhe des Gebäudes. Da unterschiedliche Nutzungen (Wohn-, Büro-, Industriegebäude) unterschiedliche Flächenanforderungen haben, variiert der Begriff je nach Kontext.
Zu den gängigen Größenkennwerten gehören:
- Brutto-Grundfläche (BGF): Die Summe der Grundflächen aller Geschosse, gemessen an der äußeren Gebäudehülle. Sie beinhaltet auch
- Netto-Grundfläche (NGF) bzw. Nutzfläche: Die tatsächlich für Nutzungen verfügbare Fläche innerhalb der tragenden Strukturen, abzüglich Baulichkeiten
- Brutto-Rauminhalt (BRI): Das Gesamtvolumen der geschlossenen Räume im Gebäude, gemessen in Kubikmetern, oft für Speicher- und
- Geschossfläche (GF): Flächenanteile je Ebene; Summation ergibt die BGF in vielen Planungsfällen.
- Gebäudehöhe und Anzahl der Geschosse: Weitere Dimensionen, die die Größe und das Maß an Packdichte beeinflussen.
Maßstab und Standards: In Deutschland und vielen europäischen Ländern liefern DIN-Normen (insbesondere DIN 277) standardisierte Definitionen
Anwendung: Die Gebäudegröße beeinflusst Baukosten, Tragwerksplanung, Energiekonzepte, Verdichtungsgrade in der Stadtentwicklung und Immobilienwerte. Unterschiede in Messmethoden