Formstoffen
Formstoffe bezeichnet in der Technik Materialien, die so beschaffen sind, dass sie in eine gewünschte Form gebracht werden können. Sie dienen als Rohstoffe oder Zwischenprodukte, die durch Formgebungsverfahren wie Gießen, Spritzgießen, Extrudieren, Umformen oder Pressen in feste Bauteile überführt werden. Entscheidend für die Auswahl sind Formbeständigkeit, Verarbeitbarkeit, Temperatur- und chemische Beständigkeit sowie Kosten.
Zu den Formstoffen zählen Kunststoffe (Thermoplasten wie Polyethylen, Polypropylen; Thermosete wie Epoxidharze), Metalle (Aluminium-, Stahllegierungen), Keramiken
Beim Formgebungsverfahren hängen Eigenschaften wie Fließverhalten, Aushärtung, Schrumpfung, Oberflächenqualität und Endfestigkeit ab. Thermoplaste lassen sich schmelzen
Wichtige Kriterien bei der Auswahl sind Verarbeitungsrendite, Maßhaltigkeit, Lebensdauer, Umweltaspekte und Recyclingfähigkeit. Sicherheits- und Umwelthinweise sind
Formstoffe spielen eine zentrale Rolle in der Herstellung von Konsumgütern, Fahrzeugkomponenten, Bauprodukten und Medizintechnik. Die Entwicklung