Eulerpfad
Ein Eulerpfad ist in der Graphentheorie ein Pfad, der jede Kante eines endlichen Graphen genau einmal durchläuft. Enthält der Pfad dieselben Knoten, spricht man von einem Eulerpfad, der von einem Startknoten zu einem Endknoten führt. Falls Start- und Endknoten identisch sind, spricht man von einem Eulerkreis (Eulerzyklus), der alle Kanten genau einmal besucht und wieder zum Startknoten zurückkehrt.
Ein wichtiger Unterschied besteht zwischen ungerichteten und gerichteteten Graphen. Bei ungerichteten Graphen gilt Folgendes: Ein endlicher
Bei gerichteten Graphen (Digraphen) gelten andere Bedingungen: Die Knoten mit nichtnullen Kanten müssen zu einer zusammenhängenden
Algorithmisch lässt sich ein Eulerpfad oder -kreis mit dem Hierholzer-Algorithmus finden. Dieser spult systematisch Zyklen ab
Historisch geht der Begriff auf Leonard Euler zurück, der das Problem der Königsberger Brücken 1736 analysierte