Ermüdungsgefahren
Ermüdungsgefahren beschreiben das Risiko verminderter Leistungsfähigkeit durch Müdigkeit. Ursachen sind Schlafmangel, unregelmäßige Arbeitszeiten, lang andauernde oder monotone Tätigkeiten sowie gesundheitliche Probleme. Die Müdigkeit erhöht die Fehler- und Unfallgefahr in Bereichen wie Verkehr, Industrie, Gesundheitswesen und Dienstleistung.
Ursachen und Auslöser umfassen Schichtarbeit, Nachtarbeit, hohe Arbeitsbelastung, enge Termine und geringe Schlafdauer oder schlechte Schlafqualität.
Warnzeichen sind Konzentrationsprobleme, langsame Reaktion, Fehlerhäufigkeit, Fehlurteile und Mikroschlaf. In sicherheitsrelevanten Bereichen steigt die Gefahr von
Zur Erkennung und Steuerung dienen subjektive Einschätzungen der Müdigkeit, Leistungstests und, in größeren Organisationen, Fatigue-Risk-Management-Systeme. Regelmäßige
Präventionsmaßnahmen umfassen ausreichende Schlaf- und Erholungszeiten, regelmäßige Pausen, gutes Schichtmanagement, licht- und klimaregulierte Arbeitsplätze sowie sinnvolle
Rechtlich gibt es Vorgaben zu Arbeitszeiten und Ruhezeiten, etwa das Arbeitszeitgesetz in Deutschland oder EU-Richtlinien. Unternehmen