Entwurfssprachen
Entwurfssprachen sind formale oder semi‑formale Sprachen, die zur Beschreibung, Analyse und Konstruktion komplexer Sachverhalte in verschiedenen Fachbereichen eingesetzt werden. Der Begriff leitet sich vom deutschen Wort „Entwurf“ ab und bezieht sich insbesondere auf den Prozess der Gestaltung, Konstruktion und des Designs von Systemen. Typisch sind Entwurfssprachen für Softwarearchitekturen, Geschäftsprozesse, Systemmodelle, Gebäudepläne oder Produktdesign.
Sie bestehen aus formal definierten Symbolen, Syntaxregeln und Semantik, oft unterstützt durch visuelle Elemente wie Diagramme.
Ein frühes Beispiel ist die mathematische Mengenlehre, die Abläufe formell beschrieb. In der Informatik entwickelten sich
Entwurfssprachen bieten zudem Unterstützung für Modell‑Verifikation und -Simulation durch Begleitwerkzeuge, Regeln zur Qualitätskontrolle und zur Entwicklungsökonomie.
Durch die Möglichkeit, unterschiedliche Entwurfssprache‑Ansätze zu kombinieren, entstehen hybride Modelle, die spezifische Domänenanforderungen adressieren. Der Einsatz