Endosymbiontentheorien
Endosymbiontentheorien sind Erklärungsansätze zur Entstehung der eukaryotischen Zellen durch die Aufnahme freilebender Prokaryoten in eine Wirtszelle. Zentral ist die Annahme, dass Mitochondrien aus α-Proteobakterien und Chloroplasten aus Cyanobakterien entstanden sind, die als Endosymbionten persistierten und sich zu Organellen entwickelten.
Historisch formulierte Konstantin Mereschkowski 1905 eine solche Idee. In den folgenden Jahrzehnten gab es Kontroversen; die
Belege sind stark: Mitochondrien und Chloroplasten besitzen eigenes, meist kreisförmiges DNA, 70S-Ribosomen und reproduzieren sich eigenständig;
Die Theorie erklärt zentrale Merkmale der Zelle, etwa die Kompartimentierung und den Energiefluss durch Mitochondrien. Sie
Offene Fragen betreffen den zeitlichen Ablauf und die Vielfalt der Endosymbiosen; neben primären Endosymbiosen gibt es