Elektrodenüberpotentials
Der Elektrodenüberzug bezeichnet eine dünne, auf die Oberfläche einer Elektrode aufgetragene Schicht, die die elektrochemischen Eigenschaften der Elektrode verändert. Ziel ist oft die Verbesserung der Elektronenübertragung, die Verringerung von Fouling, eine erhöhte Stabilität sowie die Anpassung der Oberflächeneigenschaften gegenüber dem Medium.
Beschichtungen umfassen leitfähige Polymere wie PEDOT:PSS, Kohlenstoffmaterialien (Graphen, Kohlenstoffnanotubes), Metalloxide (TiO2, IrO2) und Metallschichten (Pt, Au).
Anwendungsfelder reichen von chemischen und biologischen Sensoren über Energiespeicher wie Lithium-Ionen-Batterien und Superkondensatoren bis hin zu
Herstellungsmethoden umfassen Dip-, Spin- oder Spray-Coating, elektrochemische Abscheidung (galvanostatisch oder potentiostatisch), Physical Vapor Deposition (Sputtering, PVD)
Charakterisierung erfolgt durch Impedanzspektroskopie, zyklische Elektrochemie, Oberflächenanalytik (SEM, AFM, XPS) und Haftungstests. Wichtige Herausforderungen sind Haftung,