Effektmodelle
Effektmodelle sind statistische Modelle, die die Größe und Richtung von Effekten einer oder mehrerer Einflussgrößen auf eine Zielgröße beschreiben. Sie dienen der quantitativen Bestimmung von Zusammenhängen, wobei der Schwerpunkt auf der Schätzung von Effekten liegt, die kausale oder assoziative Interpretationen zulassen. Effektmodelle finden sich in vielen Disziplinen wie Epidemiologie, Ökonomie, Psychologie und Bildungsforschung.
Typen und Formen: Basisformen sind lineare Effektmodelle, in denen Y = β0 + β1X1 + … + ε gilt, sowie generalisierte lineare
Schätzung und Interpretation: Effektmodelle werden mit Methoden wie Kleinste-Quadrate, Maximum-Likelihood, Bayes-Verfahren oder robusten Schätzern angepasst. Vorgehen
Grenzen: Wichtige Annahmen betreffen keine unbeobachteten Störgrößen, korrekte Modell-Spezifikation und Unabhängigkeit der Beobachtungen. Zuverlässigkeit kann durch