ENSOEreignisse
ENSO-Ereignisse beschreiben eine periodische Klimavariation im tropischen Pazifik, hervorgerufen durch gekoppelten Ozean- und Atmosphäreprozess. Sie umfassen drei Phasen: El Niño (warme Oberflächentemperaturen im zentralen bis östlichen Pazifik), La Niña (kühle Oberflächentemperaturen) und Neutralphasen.
Die treibende Kraft ist die Walker-Zirkulation; positive oder negative Rückkopplungen verändern globale Niederschlags- und Temperaturmuster. ENSO
Wichtige Messgrößen sind der Oceanic Niño Index (ONI) und die Niño-3,4-SST-Anomalien. Beobachtung erfolgt durch das Climate
Auswirkungen treten weltweit auf: veränderte Niederschläge, Dürre oder Überschwemmungen, Auswirkungen auf Landwirtschaft, Wasserressourcen und Fischerei. Telekonnektionen
Historische Beispiele sind El Niño-Ereignisse 1982–1983 und 1997–1998 sowie La Niña-Perioden wie 2010–2012. Prognosen beruhen auf
Im Klimawandel-Kontext wird diskutiert, ob Häufigkeit, Intensität und Dauer zukünftiger ENSO-Ereignisse zunehmen könnten; klare Trends bleiben