Dünenbewegungen
Dünenbewegungen bezeichnen die räumliche Verschiebung von Sanddünen durch Wind. Sie treten weltweit in Wüsten, an Küsten und in anthropogen beeinflussten Dünenfeldern auf. Die Dünen wandern meist langsam, oft Zentimeter bis Meter pro Jahr; bei starken Stürmen kann die Geschwindigkeit vorübergehend deutlich steigen. Die Treibkräfte sind aeolische Prozesse: Saltation, das Hüpfen einzelner Körner, Creeping und Suspension, wobei Sand an der Luvseite abgetragen und an der Leeseite abgelagert wird, wodurch die Düne sich in Windrichtung verschiebt.
Dünenformen spiegeln das Windregime und die Sandvorräte wider. Barchandünen sind crescentförmig und migrieren typischerweise bei überwiegend
Faktoren wie Vegetation, Bodenfeuchte, Salzgehalt und menschliche Eingriffe beeinflussen Stabilität und Mobilität. Küsteninfrastrukturen, Deiche oder Freizeitnutzung
Monitoring erfolgt durch Luft- und Fernerkundung, LIDAR und GPS-Messungen. Managementziele umfassen Stabilisierung durch Vegetationsaufbau, Dünenpfade, Sandfangnetze