DrittanbieterAddOns
DrittanbieterAddOns bezeichnen Softwarekomponenten, die von Entwicklern außerhalb des ursprünglichen Anbieters der Hauptanwendung erstellt werden, um deren Funktionalität zu erweitern oder anzupassen. Sie ergänzen, ersetzen oder verbessern Funktionen der Basissoftware, greifen dabei auf von der Plattform bereitgestellte Schnittstellen (APIs, Plugin- oder Erweiterungsarchitekturen) zurück und arbeiten oft nahtlos mit dem Originalprodukt zusammen, können jedoch auch eigenständige Module mit eigener Benutzeroberfläche sein.
Typische Anwendungsbereiche sind Webbrowser-Erweiterungen, Plugins für Content-Management-Systeme, Office- und Produktivitäts-Add-Ons sowie Entwicklerwerkzeuge, Mediendienste oder CRM-/ERP-Integrationen. Viele
Vorteile umfassen erweiterte Funktionalität, größere Anpassbarkeit, schnellere Innovationszyklen und ein vielseitiges Ökosystem. Risiken betreffen Sicherheits- und
Lebenszyklus und Governance betreffen Wartung durch Drittanbieter, Kompatibilitätsmanagement, Deinstallation und Deprecation-Strategien, Lizenzbedingungen und Nutzungsdaten. Unternehmen und