Drahtwicklung
Drahtwicklung bezeichnet das Aufwickeln elektrisch leitfähigen Drahtes zu Spulen um einen Kern oder eine Form, um magnetische Felder zu erzeugen, zu speichern oder zu übertragen. Wicklungen kommen in Transformatoren, Spulen, Elektromotoren, Relais und vielen Sensoren zum Einsatz.
Für Drahtwicklungen wird üblicherweise Kupfer oder Aluminium verwendet. Der Draht ist isoliert, etwa durch Emaille oder
Wicklungen können unterschiedliche Formen annehmen: zylindrische Wicklungen um einen Kern, toroidale Wicklungen, Scheiben- oder Spulenkörper. Sie
Herstellung erfolgt manuell oder maschinell. Wickelmaschinen führen Drahtspiralen in vorgegebenen Windungszahlen und Toleranzen um Spulenformen. Nach
Anwendungen: Transformatoren mit Primär- und Sekundärwicklungen, Induktivitäten in elektronischen Geräten, Drosseln, Elektromotoren, Generatoren, Sensoren. In Hochfrequenzanwendungen
Wichtige Qualitätsmerkmale sind gleichmäßige Wicklung, Vermeidung von Überschneidungen, ausreichende Isolation, gleichmäßige Drahtspannung, Temperaturbeständigkeit und mechanische Festigkeit.
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