Dienstumlauf
Der Dienstumlauf bezeichnet in Organisationen ein wiederkehrendes Muster von Diensten, Einsätzen oder Aufgaben, das über einen festgelegten Zeitraum gilt und die Zuteilung von Arbeitszeiten, Nachtschichten und Ruhephasen regelt. Er dient der durchgängigen Betriebsabdeckung und einer fairen, planbaren Arbeitsbelastung der Mitarbeitenden.
Ein typischer Dienstumlauf umfasst die Länge des Zyklus (beispielsweise zwei, vier oder sechs Wochen), ein Rotationsprinzip
Planung und Umsetzung erfolgen oft durch Dienstpläne oder Rotationspläne, die Personalbedarf, gesetzliche Vorgaben, Tarifvereinbarungen und individuelle
Vorteile eines gut gestalteten Dienstumlaufs sind eine bessere Betriebskontinuität, faire Verteilung der Arbeitslast und planbare Freizeit.
Anwendungsbereiche finden sich vor allem im Gesundheitswesen, bei Polizei und Feuerwehr sowie in Industrie- und Logistikbetrieben.