Dielektrikekeramiken
Dielektrikekeramiken sind keramische Materialien mit hohem elektrischen Widerstand und der Fähigkeit, elektrische Energie in einem Dielektrikumsfeld zu speichern. In der Elektronik dienen sie hauptsächlich als Dielektrika in Kondensatoren, insbesondere in Mehrlagen-Keramikkondensatoren (MLCCs). Ferroelektrische und Relaxor-Keramiken spielen eine zentrale Rolle in Hochfrequenz- und Energiespeicheranwendungen aufgrund ihrer teils sehr hohen Permittivität.
Typische Ausgangsstoffe sind keramische Oxide mit Perowskit- oder verwandten Strukturen, etwa BaTiO3, SrTiO3, Pb(Zr,Ti)O3 (PZT) oder
Wichtige Kenngrößen sind εr, der Verlust tangent δ, Frequenz- und Temperaturabhängigkeiten sowie die Spannungsfestigkeit. Ferroelektrische Keramiken zeigen
Herstellung umfasst Pulverherstellung, Formgebung, Sinterung und ggf. Nachbearbeitung. Anwendungen reichen von klassischen Kondensatoren über MLCCs bis
Zudem wird vermehrt an bleifreien Systemen gearbeitet, um Umweltauflagen zu erfüllen. Die Entwicklung hochleistungsfähiger Dielektrikekeramiken zielt