Defektfrakturen
Defektfrakturen bezeichnet Frakturen, bei denen aufgrund eines knöchernen Defekts der Bruchschluss zwischen den Fragmenten nicht oder nur unzureichend entsteht. Der Defekt kann durch schwere Traumata, vorausgegangene Infektionen mit Osteomyelitis, ausgedehnte Debridements oder nekrotische Knochengänge entstehen. Oft geht eine Defektfraktur mit Weichteilverlust oder schlechter Durchblutung des umliegenden Gewebes einher.
Durch den Defekt sinkt die mechanische Stabilität des Frakturspalts, und die normale Kallusbildung wird gehemmt. Infektionen
Diagnostik umfasst Röntgenaufnahmen in zwei Ebenen sowie CT zur Defekt- und Fragmentvermessung; je nach Verdacht auf
Therapie basiert auf einer adressierenden Vorgehensweise: initiale Debridement inklusive Weichteilreparatur, stabile primäre oder temporäre Fixation und
Prognose und Heilungsverlauf hängen stark vom Defektumfang, der Weichteilversorgungsfähigkeit und der Kontrolle der Infektion ab; mit