Datenapproximation
Datenapproximation ist der Prozess, aus einer endlichen Menge von Messpunkten oder beobachteten Daten ein einfacheres Modell abzuleiten, das die zugrunde liegende Struktur möglichst gut wiedergibt. Im Unterschied zur Interpolation muss das Modell nicht alle Datenpunkte exakt durchlaufen; es zielt darauf ab, Rauschen zu reduzieren, Glätten oder die wesentliche Form der Daten abzubilden. Typische Ziele sind Reduktion der Komplexität, Verallgemeinerung auf neue Daten und bessere Interpretierbarkeit.
Zu den gängigen Ansätzen gehören globale und lokale Funktionen. Globale Approximation nutzt Funktionen wie Polynome oder
Wichtige Messgrößen sind Fehlernormen wie L2 (RMSE), L1, Maximum-Fehler sowie Maßzahlen wie R-Quadrat. Kreuzvalidierung und Informationskriterien
Anwendungsgebiete reichen von Wissenschaftlicher Datenanalyse und Ingenieurwesen über Ökonometrie bis zur Signal- und Bildverarbeitung, Zeitreihennachbildung, Datenkompression