CannibalizationRisiken
CannibalizationRisiken, im Deutschen oft als Kannibalisierungsrisiken bezeichnet, bezeichnen potenzielle Einbußen bei den eigenen Produkten eines Unternehmens, die entstehen, wenn neue Produkte, Varianten oder Preisanpassungen gleichzeitig mit bestehenden Angeboten eingeführt werden. Ziel ist es, zu verhindern, dass Nachfrage zwischen Produktlinien intern verschoben wird, wodurch der Nettogewinn sinkt. Das Phänomen tritt branchenübergreifend auf, besonders im Konsumgüter-, Elektronik- und Softwarebereich.
Ursachen sind Produktlinienerweiterungen, enge Preispositionierung, Überschneidungen in der Zielgruppe, Markenarchitektur, Vertriebs- und Promotionswettbewerb zwischen Varianzen sowie
Messung erfolgt oft über den Kannibalisierungsgrad, also den Anteil der Nachfrage einer neuen Produktvariante am Umsatz
Auswirkungen reichen von geringfügigen Margenverlusten bis zu verfehlten Wachstumszielen. Die Vorteile einer Portfolioerweiterung liegen in Skaleneffekten,
Praktische Hinweise: Unternehmen setzen oft Trennung durch Segmentierung, zeitlich gestaffelte Markteinführung und Pilotprojekte ein, um Kanäle